Wir haben 2009 wieder viel gelernt...

6. Januar 2010

Wir haben gelernt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, dass am Markt nichts sicher ist, nur der Wandel beständig bleibt.

Die Getreide- und Rapspreise haben sich seit der Ernte 2008 auf ein unbe-friedigendes Niveau hinbewegt, das uns nun seit der Ernte 2009 begleitet. Die Lebensmittelindustrie versucht weiterhin den Weizen- und Roggenpreis nach unten zu drücken.

Wir haben aber auch gelernt, dass Angebot und Nachfrage nicht mehr allein den Marktpreis bestimmen. Die Spekulation auf fallende oder steigende Preise beeinflusst die Agrarpreise auch in Europa verstärkt. Die so motivierten Marktteilnehmer lassen den Getreidepreis immer unberechenbarer erscheinen.

Aber deswegen den Kopf in den Sand stecken? Das ist natürlich nicht die Lösung sondern wir wollen weiter Augenmaß walten lassen, denn wir handeln mit hochwertigen Lebensmitteln!

Die positive Grundstimmung an den Rohstoffbörsen und der kalte Winter haben auch das Rohöl weiter verteuern lassen. Diese Argumente reichen dem Raps, seinen Preisanstieg langsam aber stetig fortzusetzen. Die Warenterminbörse Matif erreichte heute Mittag den Kurs von 30,00 €/dt für den Monat November 2010. Der Weizen scheint für den gleichen Zeitraum mit 14,25 €/dt eher etwas unterbewertet. Aber diese Preise sind nach vielen Monaten der „Entbehrung“ schon mal wieder ein Hingucker.

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