Aktuell

Getreide und Ölsaaten

9. August 2017

Die Getreidequalitäten und -Erträge sind etwas besser als das schlechte Wetter vermuten lässt. Protein und Fallzahl sind in vielen Fällen noch in Ordnung. Das Hektolitergewicht wird in diesem Jahr häufig den Ausschlag geben, ob ein Weizen noch als Mahlweizen gehandelt werden kann. Es wird genug Brotweizen und Brotroggen für unsere Mühlen in Deutschland geerntet. Wir erwarten jedoch, dass es so läuft wie immer (und da verhält sich der Handel nicht anders als der Bauer): Erst einmal werden die schlechteren Qualitäten am Markt angeboten…

Die Rapsernte ist zum großen Teil eingefahren. Der Rapsertrag enttäuscht sehr. Auch der Ölertrag erreicht nicht den Durchschnittswert der Vorjahre.

Die Getreide- und Rapspreise schwächeln weiterhin an der Warenterminbörse. Wir befinden uns noch in den US-Wettermärkten und die Prognosen für die nächste Zeit in den Anbaugebieten stehen für gute Ertragsbedingungen. Der erstarkte Euro unterstützt die deutschen Exportbemühungen in keiner Weise.

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Getreide- und Rapsernte

31.07.2017

Noch haben wir keinen wirklichen Überblick, aber die Erträge sind nach den starken Regenfällen unbefriedigend.

Der Rapsertrag enttäuscht sehr. Die Erträge schwanken je nach Standort zwischen 28 und 43 dt/ha. Den Durchschnitt sehen wir momentan bei 38 dt/ha. Auch der Ölertrag liegt deutlich unter dem Vorjahr.

Seit heute kommt vermehrt Weizen in unseren Lägern an. Die Erträge sind unterdurchschnittlich, die Fallzahl zum großen Teil noch stabil. Das Hektolitergewicht schwindet bei diesen Wetter. Z. Zeit liegen wir bei durchschnittlich 74 kg/hl.

Der erste gedroschene Roggen ist noch Fallzahl stabil.

Die Weizen-Börse fällt, aber da sollten wir erst einmal besser nicht hinschauen…

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Es regnet...

Es regnet in den von Trockenheit geplagten Getreideanbaugebieten der USA und die Preise fallen. Der Euro gewinnt im Verhältnis zum US-Dollar an Festigkeit und schwächt damit unsere Exportmöglichkei-ten. Die Gerstenernte hat durchschnittliche Erträge gebracht. Aber um gute bis sehr gute Erträge zu erzielen, müssen die Ergebnisse auch auf den leichten Böden überzeugen. Das scheint dieses Jahr nicht der Fall zu sein. Auch der bislang gedroschene Raps enttäuscht in diesem Jahr. Sollten im Ernteverlauf die Erträge nicht steigen, müssen wir mit einer um 10% reduzierten Rapsmenge im Vergleich zum Vorjahr rechnen.

Es regnet auch in Deutschland. Und durch Wind und stetigen Regen steigt der Anteil des Lagergetreides von Tag zu Tag. Erste Berichte von Auswuchs beim Weizen kommen uns zu Ohren. Diese Nachrichten passen nicht zu fallenden Preisen.

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Getreidepreise drehen ins Minus

26.06.2017
Wie gewonnen, so zerronnen. Nur vier Tage dauerte der Preisanstieg am Getreidemarkt, jetzt geht es wieder bergab. Sehr schnell haben die Fondgesellschaften ihre Shortpositio-nen bei hohem Handelsvolumen eingedeckt und anschließend das Interesse am Getreide-markt verloren. In Westeuropa sinken in dieser Woche die Temperaturen und es wird leich-ter Regen vorhergesagt. Die erste gedroschene Gerste verspricht eine gute Qualität und besser als gedachte Erträge. Keine Argumente für steigende Kurse. Sollten sich im weite-ren Verlauf der Ernte die guten Erträge bestätigen, geraten die Preise wieder unter Druck.

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19. Lippischer Feldtag

Am Mittwoch, den 7. Juni 2017 veranstaltet die Lippe Agrar ihren 19. Lippischen Feldtag in Bad Salzuflen-Holzhausen auf dem Gronhof. In diesem Jahr erweitern wir unsere Veranstaltung um den Zuckerrübenfeldtag von Pfeifer & Langen (Werk Lage), der Landwirtschaftskammer NRW und dem Verband der Rübenanbauer im Lippe-Weser-Raum e.V. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit der Begrüßung und anschließender Fahrt durch die Felder. Themenschwerpunkte sind Zuckerrübe, Weizen, Gerste und Raps.

Einladung 19. Feldtag bunt.pdf

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